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Auch ohne Lockenwickler tolle Locken zaubern

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Wenn man abends ausgeht oder ein besonderes Event ansteht, möchte man natürlich so schick wie möglich aussehen, das gilt auch für die Haare. Für jene von uns, die nicht mit Naturlocken gesegnet sind, stellt sich jetzt nur noch die Frage, wie man die glatten Haare in prachtvolle Locken verwandeln kann. Die Antwort scheint recht einfach, es gibt Lockenwickler, Papilotten, Lockenstäbe…doch was ist, wenn nichts davon im Haus ist? Mit ein paar einfachen Tipps und Gegenständen, die sogut wie jeder im Haus hat, kann man auch gut und gerne auf Lockenwickler und Co. verzichten.
Als Grundvorraussetzung benötigt man nur 2 Dinge: Alufolie und Haarfestiger. Die Alufolie muss in 10-15 cm dicke Streifen geschnitten werden, dann rollt man sie zu kleinen Würstchen zusammen.Auf die Haare wird nun reichlich Festiger aufgetragen und sie werden einmal durchgekämmt. Danach rollt man wie bei Lockenwicklern die Haare Strähne für Strähne auf die Alufolie-Würstchen auf, die Enden werden wie bei Papilotten umgeklappt und festgedrückt. Wenn alle Haare fertig aufgewickelt sind, eine Stunde warten und gegebenenfalls noch föhnen, danach die Aluwickler lösen. Die Locken können jetzt mit den Fingern gekämmt oder nach Belieben gestylt werden.
Wenn man keine Alufolie im Haus hat…keine Panik! Es geht auch ohne, wenn auch ein bisschen komplizierter. Man braucht wieder Haarfestiger und Haarnadeln. Der Festiger muss im leicht feuchten Haar verteilt werden, auch hier wieder durchkämmen. Jetzt wird jede Strähne aufgezwirbelt, das heißt die Strähne muss so lange gedreht werden, bis sie sich von selber einrollt. Die eingerollte Strähne mit einer Haarnadel befestigen und so bei den anderen Haaren fortfahren.Je dünner die Strähne sind, desto krauser werden die Locken. Auch hier wieder eine Stunde trocknen lassen und anschließend föhnen, danach die Haarnadeln entfernen und mit den Fingern durchkämmen. Durchkämmen mit der Bürste sollte vermieden werden, damit die Locken nicht gleich wieder zusammenfallen.
Die Frisur nun mit Haarspray fixieren. Viel Spaß beim großen Auftritt!
Die 50er sind wieder IN

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Die 50er Jahre sind nicht nur im Trend, was die Kleidung betrifft, auch Frisuren im Bettie-Page-Look sehen heute wieder gut aus! Vor allem, wenn man das Outfit auf die Frisur abstimmt, am besten mit Petticoats, bunten Pastell-Farben und passenden Accessoires, zum Beispiel langen Handschuhen.
Die typische 50er Jahre Frisur geht tatsächlich auf das Pin-Up-Model Bettie Page zurück. Um die Haare entsprechend zu stylen, braucht man überschulterlanges Haar. Am wichtigsten ist bei dieser Frisur aber der Pony: Er wird sehr kurz geschnitten und dann über eine Rundbürste geföhnt. Auf diese Weise fällt der Pony nicht länger als bis zur Hälfte der Stirn.
Das Haar wird ausserdem nicht angestuft, um harmonisch in den Pony überzugehen. Vielmehr ist für den richtigen Look ein kontrastreicher Übergang zum Haupthaar erforderlich. Dadurch wirkt das Gesicht rechteckig eingerahmt. Wird das Haupthaar geglättet, erhält man einen modernen Vintage-Look im Burlesque-Stil, ähnlich wie dem von Dita Von Teese. Wer hingegen mit großen Lockenwicklern arbeitet, erhält einen Look, der mehr den Original-Frisuren der 50er entspricht.
Für einen glaubwürdigen 50er Jahre Look müssen die Haare zudem gefärbt werden. Und zwar nicht in irgendeiner Farbe, sondern entweder Platinblond oder schwarz. Ersteres sorgt dafür, dass man dem brav-bürgerlichen Typus mit glamourösen Touch entspricht, zweiteres erinnert eher an den abgründigeren Burlesque-Look.
Retro-Look: Frisuren aus den 60ern

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Die 60er Jahre hatten nicht nur ihre ganze besonderen Modetrends sondern auch ihre ganz einzigartigen Frisuren.
In den 60er Jahren türmten sich die Haare höher und höher auf, die Frisuren wurden immer kurioser. Besodners beliebt war der sogenannte “Bienenkorb oder -stock”. Die Frisuren wurden in der Form eines Bienenkorbes gehalten und kamen dadurch zu ihrem Namen. Dabei wurde ein sehr hoher Pferdeschwanz hinten am Kopf gebunden. Anschließend wurde der restliche Teil der Haare (von der vorderen Körperhälfte also) darüber frisiert. Die Frisur hatte auch eine weitere Variante: dabei wurde ein Mittelscheitel bis zur Kopfmitte gezogen, das Haar am Hinterkopf wurde hochtoupiert.Klar, es waren Unmengen von Haarspray notwendig, um diese Frisur zu fixieren – andernfalls würde sie auseinanderfallen. Frauen, die über keine so große Haarpracht, Geduld oder aber über das nötige Geschick verfügten, griffen oftmals zu einer fertigen Perücken mit der gewünschten Frisur. Audrey Hepburn gilt als Vorbild für diese Frisuren. Später wurden sie auch von Amy Winehouse getragen.
Jüngere Frauen, die sogenannten Blumenkinder der Flower-Power Generation, trugen ihre langen Haare meist offen und glatt – ähnlich wie Cher. Auch breite und großgemusterte, bunte Stirnbänder waren sehr beliebt.
Bei einigen Frauen und Mädchen ging die Revolution der 60er sogar soweit, das sie auf den Einsatz von Kamm oder Bürste überhaupt ganz einfach verzichteten. Andere wiederum trugen ihre Haare ganz kurz.
Tipps zum Haarewaschen

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Ausserdem sollte es vermieden werden, sich die Haare zu oft zu waschen, weil das die natürliche Schutzschicht der Haare zerstört. Zwei mal pro Woche ist ein idealer Rhythmus für jeden Haartyp. Und so sollte man sich die Haare waschen: Zuerst die Haare mit dem Duschstrahl gut befeuchten, um dann eine haselnussgroße Menge Shampoo aufzutragen. Jetzt kann man sich eine kleine Kopfmassage gönnen, um das Shampoo aufzuschäumen und zu verteilen. Dann mit warmem Wasser gut ausspülen, um mit einem kurzem, kaltem Wasserstrahl am Schluss die Schuppen zu festigen und dem Haar damit einen seidigen Glanz zu verleihen.
Nach dem Waschen drückt man die Haare am besten mit einem Handtuch trocken, kämmt sich und nimmt dann ein anderes, trockenes Handtuch, um sie trocken zu reiben. Föhnen sollte man sich nur, wenn es unbedingt sein muss.
Die perfekte Haarpflege
Viele Frauen haben Probleme mit ihren Haaren, weil diese entweder zu trocken, zu spröde, zu fransig oder zu fettig sind. Immerhin sind sie ein Zeichen weiblicher Schönheit und das gilt besonders für gesunde, seidige und kräftige Haare. Doch mit den richtigen Pflegetipps können selbst widerspenstige Haare gezähmt werden.
Man sollte sich nicht zu oft die Haare waschen, weil das zu häufigerer Talgproduktion und somit zu schnell nachfettenden Haaren führt. Am besten sollte man sich die Haare alle drei Tage mit einem Shampoo waschen, das zu dem individuellen Haartyp passt (also für fettiges, coloriertes, sprödes Haar). Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der PH-Wert des Shampoos für die Kopfhaut geeignet ist und die Rezeptur der Kapillarstruktur Feuchtigkeit spendet. Shampoos und Spülungen sollten immer gut ausgewaschen werden. Am besten erfrischt man die Haare am Schluss mit einem kalten Wasserstrahl, denn das festigt die Haarplättchen und verleiht den Haaren so einen schönen, seidigen Glanz. Am besten ist es, die nassen Haare an der Luft trocknen zu lassen. Wenn es nötig ist, einen Fön zu verwenden, dann sollten die Haare vorher mit einem Handtuch gut vorgetrocknet worden sein und idealerweise auf mittlerer Wärmestufe gefönt werden.
Die Bürste, mit der man das Haar kämmt, sollte am besten aus naturbelassenem Material bestehen, das die Kapillarsubstanz nicht schädigt. Einmal pro Woche sollten die Haare auch mit einer Kur verwöhnt werden, um zusätzlich tiefenwirkend gekräftigt zu werden.
Natürlich ist es wichtig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, damit die Haare mit ausreichend Proteinen, Zink, Eisen und Vitaminen versorgt werden. Denn Schönheit kommt natürlich von Innen!
Frisur und Gesichtsform

Besuch beim Friseur, Foto: patty_flickr
Haare haben eine unglaubliche Wirkung und Aussagekraft. Sie erzählen einem nicht nur etwas über den Stil der Trägerin, sondern auch über ihren Gefühlszustand. Frauen, die ihr Leben auf den Kopf stellen, sieht man es auch an der Frisur an. Wenn der Freund sich getrennt hat oder ein Jobwechsel ansteht, gehen Frauen zum Friseur, um das neue Lebensgefühl auszudrücken. Frischer Wind ist gut, doch man sollte nicht einfach nur die langen Haare abschneiden lassen und sich den Trends hingeben, denn dann kann der Friseurbesuch schnell nach hinten losgehen.
Jede Frau sollte wissen, welche Gesichtsform sie besitzt, denn nur so kann sie die richtige Friseur für sich finden, die sie erstrahlen lässt. Um die Gesichtsform definieren zu können, sollte man alle Haare zusammenbinden und auch den Pony aus dem Gesicht kämmen. Meistens reicht dann ein frontaler Blick in den Spiegel, um zu sehen, welche Form das Gesicht hat. Wem dies schwer fällt, der kann mit einem wasserlöslichen Stift, das Spiegelbild abmalen. Beim Betrachten der Züge wird schnell klar, welcher Form das eigene Gesicht entspricht. Erst dann sollte man sich über die neuen Frisuren-Trends Gedanken machen.
Wer nach der richtigen Herbstfrisur sucht, ohne gleich zum Friseur gehen zu müssen, der kann die neuen Flechtfrisuren einmal ausprobieren. Diese liegen voll im Trend. Von Paris Hilton bis hin zu Mary Kate Olsen, wer etwas auf sich hält, der flicht Zöpfe. Doch auch hier sollte auf die Gesichtsform geachtet werden. Frauen mit einer eckigen Gesichtsform sollten beispielsweise keinen Mittelscheitel tragen, das lässt die Form strenger aussehen. Besser ist da ein verspielter Seitenscheitel mit schrägem Pony.
Modefans wissen natürlich, dass es nicht nur auf die Gesichtsform allein ankommt. Eine Frisur muss natürlich auch zum Gesamterscheinungsbild einer Person, ihrem “Style” passen. Außerdem: Besondere Anlässe bedürfen häufig auch einer besonderen Frisur. Wer eine Flechtfrisur trägt, der darf auch ein kariertes Hemd tragen oder ein Trachtenkleid. Lassen Sie sich verzaubern von der Tradition und vermischen Sie diese mit der Moderne. So können Sie ein trachtenähnliches Shirt wunderbar zu engen Jeans tragen. Kombiniert mit Pumps, ist Ihnen ein grandioser Auftritt garantiert.
Ina Joskowitz
Die Haarverlängerung
Quelle: hairpower1/Flickr.com
Haarverlängerungen sind eigentlich alle Verfahren benannt, bei denen Kunst- oder Echthaar in das Eigenhaar eingearbeitet werden. Allerdings kommt das nicht nur zum Tragen, wenn man zu kurzes Haar hat, sondern eignet sich eine Haarverlängerung auch gut dazu, die Haarpracht zu verdichten. Ein entscheidenes Element, wie man die Haare an das normale Haar anbringt, ist Hitze. Ein Stoff, der die Funktion des Verbindens besitzt, wird erwärmt und klebt letztlich das Echthaar und die neue Haarsträhne zusammen.
Bei den Stoffen, die die Klebe-Funktion erfüllen sollen, gibt es ganz unterschiedliche Arten von ihnen. Zum Einen verwenden Firmen, die sich auf “Extensions”, wie man sie im Englischen auch nennt, spezialisiert haben, auch Keratin, woraus zu 90 Porzent unsere eigenen Haare bestehen. Sie benutzen allerdings nicht nur Keratin, sondern auch Polymere, die sehr hochwertig sind. “Bonding” nennt man die Stelle, die aus Keratin oder aus Polymeren besteht. Und hierin liegt das Entscheidene, damit das Endergebnis der Haarverlängerung auch im Nachhinein ansprechend aussieht. Sind die Bondings beispielsweise schlecht verarbeitet, kann es sein, dass sich die eingesetzten Haare lösen, und dass sie verloren gehen.
Es gibt längst nicht nur Verfahren aus Hitzen, wie man die Extensions an das Echthaar bekommt. Dann allerdings kommen nicht chemisch-biologische Stoffe, wie Keratin oder Polymere, zum Einsatz, sondern wird bei dieser Methode ein Metallring oder eine Kunststoffhülse verwendet. Sie ersetzen so zusagen die Klebesubstanz. Dabei ist der Kunststoff der hier angewendeten Methode allerdings sehr klein, so dass man ihn im Haar bei einer guten Verarbeitung überhaupt nicht wahrnimmt.
Voll im Trend: Der Dutt
Der Dutt ist wieder da. Ob auf Modeschauen, in Berliner Kiezen oder in Bottrop, der Dutt ist der Knaller des Jahres. Auf einmal tragen ihn alle Frauen. Doch wie kam es dazu?
Eigentlich war der Dutt lange Zeit von der Bildfläche verschwunden, was brachte ihn von der Alm auf die Laufstege und in die Großstädte? Der Dutt ist die einfachste Frisur der Welt. Einfach alle Haare zusammennehmen und einen Zopfgummi durch die Haare ziehen und fertig ist das Kunstwerk. Diese Frisur funktioniert immer, auch ohne Spiegel. Bekannt geworden ist der Dutt von strengen Gouvernanten oder von Mädels, die ihn mehr schluderig als ordentlich präsentierten. So beliebt wie heute war er bislang noch nie. Er wird gesprayt und toupiert, bis er stylisch, aber auch zufällig gelungen aussieht. Der Dutt, Foto: zhart_flickr
Wenn man durch Deutschlands Städte und Unis geht, kommen einem Mädchen mit ein und derselben Frisur entgegen. Fast schon, als ob es eine Art Uniform wäre. Je weiter oben er angebracht wird, desto stilistischer wirkt er, auch wenn vor zwei Jahren sich noch kein Mädchen mit so einer Frisur auf die Straße getraut hätte.
Wer mithalten möchte, der muss Zuhause etwas üben, denn sonst sieht der Dutt wie ein Vogelnest aus. Ein Knoten ist nicht gleich ein Knoten. Altmodisch und unattraktiv war gestern. Heute wird mit Nadeln gesteckt und zwar nicht wie bei Großmüttern. Nein, heute ist der Dutt eine Laufstegfrisur.
Den Dutt gibt es schon eine Ewigkeit. Es bestehen bereits Bilder mit Dutts aus der Römischen Republik, auf denen Frauen diese Art der Knoten tragen. Zur dieser Zeit war es ein Zeichen von Reichtum. Daran konnte man erkennen, ob eine Frau angesehen war oder nicht. Nur Huren trugen auffällige Frisuren.
Heute ist der Dutt als angesehene Hochsteckfrisur für jede Frau angekommen. Mal schauen wie lange?
Der Bauernzopf
Zöpfe gehören zu den ältesten Frisuren überhaupt. Schon die ersten Völker dieser Erde banden sich ihr Haar mit Lederschnüren zusammen. Dies hatte eher einen praktischen Nutzen, da man damals die Haare lang trug – egal ob Frau oder Mann. Somit störten sie nicht im Gesicht, beispielsweise bei der Jagd. Heutzutage sind Zöpfe leider ein wenig in Verruf geraten. Lange Zeit galten sie als „kleine-Mädchen-Frisuren“, die auch nur diese tragen durften, ohne lächerlich zu wirken. Wenn eine erwachsene Frau zwei Zöpfe trug, so erschien das gleich hippiemäßig oder unseriös.
Dabei sind Trendzöpfe extrem praktisch und zugleich chic. Sie passen zu einer Vielzahl von Outfits und Looks. Glücklicherweise erleben die geflochtenen Frisuren in den letzten Jahren ein Comeback. Auf den Laufstegen vieler bekannter Designer sah man beispielsweise Models mit sogenannten „Gretchenkränzen“ auf dem Haupt. Zudem sind Zöpfe eine ideale Möglichkeit, die eigene Gesichtsform zu kaschieren. Bei eckigen Gesichtern kann ein geflochtener Haarkranz mit einigen lose heraushängenden, verspielten Strähnen nämlich für eine „Weichzeichnung“ sorgen.
Wer gern eine Flechtfrisur tragen möchte, dem sind aus trendiger Sicht keine Steine in den Weg gelegt. Problem: Nicht jede/r kann flechten. Der Grundflechtzopf ist vielleicht noch drin, aber mehr nicht. Deshalb folgt hier eine tolle Anleitung für einen Bauernzopf.
Natürlich sollte man die Haare zuerst gut durchkämmen. Dann teilt man das Haar am Oberkopf in drei Partien: Mitte, Links, Rechts. Nun nimmt man eine Strähne der linken Seite und legt sie über die mittige Strähne. Dadurch liegt nun die ehemals linke Strähne in der Mitte. Nun nimmt man eine rechte Strähne und legt sie über die mittlere, dadurch wird sie zur Mittelsträhne. So verfährt man immer weiter. Man nimmt jedoch zu den Strähnen immer wieder kleine Haarpartien der Seiten hinzu, sodass irgendwann alle Haare eingeflochten sind. Ist einfach, hat aber Wirkung!
Frisurentipp: Cornrows

Mädchen mit Cornrows, Quelle: Eric.Parker/Flickr.com
Cornrows, auch Cornrolls genannt, bezeichnen eine Flechtfrisur, die ursprünglich aus Afrika stammt und heute in Europa und den USA sowohl von Männern als auch Frauen getragen werden.
Cornrows werden traditionell sehr eng an der Kopfhaut geflochten, was anfangs zum Teil sehr schmerzhaft für die sensible Haut sein kann. Die Haare werden zumeist parallel dem Kopf entlang, aber mittlerweile auch in verschiedenen Mustern gelegt. So gibt es zum Beispiel Knotless Rows, bei denen man Kunsthaar für das Einflechten verwendet, damit später kein Knoten am Ansatz sichtbar ist. Der Name der Flechtfrisur entstand, weil sie so dicht an der Kopfhaut liegend, an die Maserung eines Maiskolbens erinnert.
Cornrows sind heute vor allem in der Reggae- und Hip Hop-Szene sehr beliebt und werden zum Teil als Statussymbol getragen. Ihre Beliebtheit nahm besonders in den 60er Jahren zu und wurden mit Stolz präsentiert. Zu diesen Zeiten wurde das Flechten auch bei Erwachsenen wieder populärer, nachdem nach dem Bürgerkrieg die Haare oftmals geglättet und die Cornrows eher den Kindern überlassen wurden.
Die Dauer, bis Cornrows entstanden sind, kann je nach Haarlänge, Anzahl der Reihen und Art des Musters zwischen dreißig Minuten und fünf Stunden in Anspruch nehmen. Dabei wird das Haar mehrmals abgeteilt und dann so miteinander verflochten, dass große Zöpfe entstehen. Damit die Zöpfe entsprechend eng an der Kopfhaut anliegen, werden hier, im Gegensatz zu anderen Flechtfrisuren, immer neue Haarsträhnen mit aufgenommen und zu in den Zopf integriert. Ist so ein Muster auf dem Kopf erst einmal entstanden, lässt es sich bis zu mehrere Wochen tragen. Dafür ist allerdings auch die richtige Pflege nötig. Deshalb sollten die Haare beim Waschen äußerst vorsichtig behandelt und mit Babyöl gepflegt werden. Beim anschließenden Trocknen, sollte das Haar keinesfalls abgerubbelt, sondern nur vorsichtig abgetupft werden.





