Der Bauernzopf
Zöpfe gehören zu den ältesten Frisuren überhaupt. Schon die ersten Völker dieser Erde banden sich ihr Haar mit Lederschnüren zusammen. Dies hatte eher einen praktischen Nutzen, da man damals die Haare lang trug – egal ob Frau oder Mann. Somit störten sie nicht im Gesicht, beispielsweise bei der Jagd. Heutzutage sind Zöpfe leider ein wenig in Verruf geraten. Lange Zeit galten sie als „kleine-Mädchen-Frisuren“, die auch nur diese tragen durften, ohne lächerlich zu wirken. Wenn eine erwachsene Frau zwei Zöpfe trug, so erschien das gleich hippiemäßig oder unseriös.
Dabei sind Trendzöpfe extrem praktisch und zugleich chic. Sie passen zu einer Vielzahl von Outfits und Looks. Glücklicherweise erleben die geflochtenen Frisuren in den letzten Jahren ein Comeback. Auf den Laufstegen vieler bekannter Designer sah man beispielsweise Models mit sogenannten „Gretchenkränzen“ auf dem Haupt. Zudem sind Zöpfe eine ideale Möglichkeit, die eigene Gesichtsform zu kaschieren. Bei eckigen Gesichtern kann ein geflochtener Haarkranz mit einigen lose heraushängenden, verspielten Strähnen nämlich für eine „Weichzeichnung“ sorgen.
Wer gern eine Flechtfrisur tragen möchte, dem sind aus trendiger Sicht keine Steine in den Weg gelegt. Problem: Nicht jede/r kann flechten. Der Grundflechtzopf ist vielleicht noch drin, aber mehr nicht. Deshalb folgt hier eine tolle Anleitung für einen Bauernzopf.
Natürlich sollte man die Haare zuerst gut durchkämmen. Dann teilt man das Haar am Oberkopf in drei Partien: Mitte, Links, Rechts. Nun nimmt man eine Strähne der linken Seite und legt sie über die mittige Strähne. Dadurch liegt nun die ehemals linke Strähne in der Mitte. Nun nimmt man eine rechte Strähne und legt sie über die mittlere, dadurch wird sie zur Mittelsträhne. So verfährt man immer weiter. Man nimmt jedoch zu den Strähnen immer wieder kleine Haarpartien der Seiten hinzu, sodass irgendwann alle Haare eingeflochten sind. Ist einfach, hat aber Wirkung!





