Frisurentipp: Cornrows

Mädchen mit Cornrows, Quelle: Eric.Parker/Flickr.com
Cornrows, auch Cornrolls genannt, bezeichnen eine Flechtfrisur, die ursprünglich aus Afrika stammt und heute in Europa und den USA sowohl von Männern als auch Frauen getragen werden.
Cornrows werden traditionell sehr eng an der Kopfhaut geflochten, was anfangs zum Teil sehr schmerzhaft für die sensible Haut sein kann. Die Haare werden zumeist parallel dem Kopf entlang, aber mittlerweile auch in verschiedenen Mustern gelegt. So gibt es zum Beispiel Knotless Rows, bei denen man Kunsthaar für das Einflechten verwendet, damit später kein Knoten am Ansatz sichtbar ist. Der Name der Flechtfrisur entstand, weil sie so dicht an der Kopfhaut liegend, an die Maserung eines Maiskolbens erinnert.
Cornrows sind heute vor allem in der Reggae- und Hip Hop-Szene sehr beliebt und werden zum Teil als Statussymbol getragen. Ihre Beliebtheit nahm besonders in den 60er Jahren zu und wurden mit Stolz präsentiert. Zu diesen Zeiten wurde das Flechten auch bei Erwachsenen wieder populärer, nachdem nach dem Bürgerkrieg die Haare oftmals geglättet und die Cornrows eher den Kindern überlassen wurden.
Die Dauer, bis Cornrows entstanden sind, kann je nach Haarlänge, Anzahl der Reihen und Art des Musters zwischen dreißig Minuten und fünf Stunden in Anspruch nehmen. Dabei wird das Haar mehrmals abgeteilt und dann so miteinander verflochten, dass große Zöpfe entstehen. Damit die Zöpfe entsprechend eng an der Kopfhaut anliegen, werden hier, im Gegensatz zu anderen Flechtfrisuren, immer neue Haarsträhnen mit aufgenommen und zu in den Zopf integriert. Ist so ein Muster auf dem Kopf erst einmal entstanden, lässt es sich bis zu mehrere Wochen tragen. Dafür ist allerdings auch die richtige Pflege nötig. Deshalb sollten die Haare beim Waschen äußerst vorsichtig behandelt und mit Babyöl gepflegt werden. Beim anschließenden Trocknen, sollte das Haar keinesfalls abgerubbelt, sondern nur vorsichtig abgetupft werden.





