Retro-Look: Frisuren aus den 60ern

emmi - Fotolia.com
Die 60er Jahre hatten nicht nur ihre ganze besonderen Modetrends sondern auch ihre ganz einzigartigen Frisuren.
In den 60er Jahren türmten sich die Haare höher und höher auf, die Frisuren wurden immer kurioser. Besodners beliebt war der sogenannte “Bienenkorb oder -stock”. Die Frisuren wurden in der Form eines Bienenkorbes gehalten und kamen dadurch zu ihrem Namen. Dabei wurde ein sehr hoher Pferdeschwanz hinten am Kopf gebunden. Anschließend wurde der restliche Teil der Haare (von der vorderen Körperhälfte also) darüber frisiert. Die Frisur hatte auch eine weitere Variante: dabei wurde ein Mittelscheitel bis zur Kopfmitte gezogen, das Haar am Hinterkopf wurde hochtoupiert.Klar, es waren Unmengen von Haarspray notwendig, um diese Frisur zu fixieren – andernfalls würde sie auseinanderfallen. Frauen, die über keine so große Haarpracht, Geduld oder aber über das nötige Geschick verfügten, griffen oftmals zu einer fertigen Perücken mit der gewünschten Frisur. Audrey Hepburn gilt als Vorbild für diese Frisuren. Später wurden sie auch von Amy Winehouse getragen.
Jüngere Frauen, die sogenannten Blumenkinder der Flower-Power Generation, trugen ihre langen Haare meist offen und glatt – ähnlich wie Cher. Auch breite und großgemusterte, bunte Stirnbänder waren sehr beliebt.
Bei einigen Frauen und Mädchen ging die Revolution der 60er sogar soweit, das sie auf den Einsatz von Kamm oder Bürste überhaupt ganz einfach verzichteten. Andere wiederum trugen ihre Haare ganz kurz.





