Voll im Trend: Der Dutt
Der Dutt ist wieder da. Ob auf Modeschauen, in Berliner Kiezen oder in Bottrop, der Dutt ist der Knaller des Jahres. Auf einmal tragen ihn alle Frauen. Doch wie kam es dazu?
Eigentlich war der Dutt lange Zeit von der Bildfläche verschwunden, was brachte ihn von der Alm auf die Laufstege und in die Großstädte? Der Dutt ist die einfachste Frisur der Welt. Einfach alle Haare zusammennehmen und einen Zopfgummi durch die Haare ziehen und fertig ist das Kunstwerk. Diese Frisur funktioniert immer, auch ohne Spiegel. Bekannt geworden ist der Dutt von strengen Gouvernanten oder von Mädels, die ihn mehr schluderig als ordentlich präsentierten. So beliebt wie heute war er bislang noch nie. Er wird gesprayt und toupiert, bis er stylisch, aber auch zufällig gelungen aussieht. Der Dutt, Foto: zhart_flickr
Wenn man durch Deutschlands Städte und Unis geht, kommen einem Mädchen mit ein und derselben Frisur entgegen. Fast schon, als ob es eine Art Uniform wäre. Je weiter oben er angebracht wird, desto stilistischer wirkt er, auch wenn vor zwei Jahren sich noch kein Mädchen mit so einer Frisur auf die Straße getraut hätte.
Wer mithalten möchte, der muss Zuhause etwas üben, denn sonst sieht der Dutt wie ein Vogelnest aus. Ein Knoten ist nicht gleich ein Knoten. Altmodisch und unattraktiv war gestern. Heute wird mit Nadeln gesteckt und zwar nicht wie bei Großmüttern. Nein, heute ist der Dutt eine Laufstegfrisur.
Den Dutt gibt es schon eine Ewigkeit. Es bestehen bereits Bilder mit Dutts aus der Römischen Republik, auf denen Frauen diese Art der Knoten tragen. Zur dieser Zeit war es ein Zeichen von Reichtum. Daran konnte man erkennen, ob eine Frau angesehen war oder nicht. Nur Huren trugen auffällige Frisuren.
Heute ist der Dutt als angesehene Hochsteckfrisur für jede Frau angekommen. Mal schauen wie lange?





